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22. Spieltag VfL Theesen - SpVgg. Vreden 1:2 11.03.2012
Wann kommt endlich auch mal Glück dazu?

Liridon Redzepi
Dass Gästetrainer Michael Kämer nach dem Spiel fast entschuldigend die Arme hob, als er sich von Olaf Sieweke, Heinz-Werner Stork und mir verabschiedete, ist nur ein Indiz für den überaus glücklichen Erfolg der SpVgg. Vreden.

Glück hat aber bekanntlich nur der Tüchtige! Allerdings kann aus meiner Sicht weder ich noch irgendjemand anders meiner Mannschaft vorwerfen, nicht auch tüchtig gewesen zu sein. Und damit meine ich nicht exklusiv die kämpferische Leistung, wie es in der größten Bielefelder Tageszeitung heute zu lesen ist. Da muss ich mich ernsthaft fragen, welches Spiel der Berichterstatter gesehen hat?

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr in die Analyse gehen oder ins „Fachchinesisch“ verfallen. Aber doch einmal aus der Trainersicht und fachlich an das Spiel herangehen! Meine Mannschaft hat mit Ausnahme von 10 Minuten, nämlich genau in den 5 Minuten vor und 5 Minuten nach der Pause, als wir beide Gegentore zulassen mussten, eine Klasseleistung abgeliefert. Sie hat die Vorgaben, das Aufbauspiel der Gäste über die Außenverteidiger zu lenken, es früh zu stören und dann im Zentrum Überzahl herzustellen und die Bälle zu erobern großartig umgesetzt. Sie hat selber größtenteils geduldig aufgebaut und durch gutes Positions- und Passspiel den Gegner spielerisch beherrscht und insbesondere in Durchgang zwei an die Wand genagelt. Es war aus meiner Sicht mit dem Lippstadt-Spiel, das wir ebenfalls völlig unverdient 0-1 verloren, das beste Heimspiel der Saison.

Vorzuwerfen sind uns allerdings zwei Dinge. Einerseits haben wir uns bei den Gegentoren unglaublich dämlich angestellt und es dem Gegner sehr einfach gemacht. Und zum anderen, ich kann es selber nicht mehr hören, war ein Chancenplus von 10-4 nicht ausreichend, um wenigstens einen Punkt zu holen. Wie schon so oft, überboten sich unsere Spieler, gestern waren es ein halbes Dutzend verschiedene Akteure, im Auslassen bester, ja einhundertprozentiger Möglichkeiten. Und damit hat es sich auch (fast).

Denn ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das junge Schiedsrichtergespann um den souveränen Schiedsrichter Kai-Marek Hintenberg nahezu fehlerlos agierte.

Und zu uns noch einmal zurück. Mehr, als das, was wir gestern über weite Strecken gespielt haben, können wir nicht anbieten. Einzig das Ergebnis hat nicht gepasst, ich freue mich aber, wie gut sich die Mannschaft entwickelt, auch wenn es noch nicht zu den erhofften Punkten gelangt hat. Es sei nochmals daran erinnert, dass wir als der unangefochtene Underdog in diese Saison gestartet sind und nach wie vor im Rennen sind. Auch wenn das nicht mehr viele glauben…
Andreas Brandwein , 12.03.2012
Partmann - Aljic (58. Vocke), Nolle, Rhilane - Zech, Flachmann, Do.Neumann, Schlüter (63. Kozak) - Fräßdorf, Redzepi - Hohmuth (81. Mar.Neumann)
Tore: Redzepi ...mehr
 
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